16.03.2011

Stadtteilakteure übergaben 116 Vorschläge zum Bürgerhaushalt an die BVV und an das Bezirksamt

"Mischen Sie mit!" - unter diesem Motto hatten viele Bürgerinnen und Bürger von Marzahn-Hellersdorf die Möglichkeit genutzt, direkt über den Haushalt des Bezirkes für das Jahr 2012/2013 mit zu bestimmen. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle dankte am 10. März im Alten Rathaus Marzahn den Bürgerinnen und Bürgern, den Akteuren in den Stadtteilen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bezirksamt für die rege Teilnahme und das große Engagement und ließ während der feierlichen Übergabe der Bürgervorschläge an die Entscheidungsträger des Bezirkes noch einmal die einzelnen Stationen Revue passieren:

Nach vielen Gesprächen und Arbeitsrunden im Bezirksamt und in den Stadtteilen nahm das Projekt "Bürgerhaushalt 2012/2013" im Sommer 2010 Gestalt an. Das Netzwerk wurde enger, eine Broschüre erschien. Entwickelt wurden die Portale www.mischen-sie-mit.de und www.misch-mit.de. Ein Novum in Marzahn-Hellersdorf – auch die Kinder und Jugendlichen sollten Gelegenheit haben, ihre ganz persönlichen Vorschläge einzubringen.

Nach einer Pressekonferenz am 12. August 2010 startete der Bürgerhaushalt gleich mit drei Veranstaltungen. Nachdem die Kinder und Jugendlichen am 19. August den Auftakt gegeben hatten, übernahm Marzahn den Staffelstab am 11. September und Hellersdorf und das Siedlungsgebiet bildeten am 25. September den Abschluss. Die Bürgerinnen und Bürger brachten danach in ihren Stadtteilen viele fundierte Vorschläge ein, entschieden anschließend in Votingrunden über deren Rang- und Reihenfolge. Die wichtigsten schafften den Sprung ins Finale. Am 19. Februar 2011 hatten dann alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks im EASTGATE Gelegenheit, Punkte zu verteilen und damit ihre Prioritäten zu setzen. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen. Mehrere hundert Punkte wurden von mehr als 550 Bürgerinnen und Bürgern vergeben.

Die Mappe mit den Vorschlägen nahm die Bezirksbürgermeisterin am 10. März entgegen und übergab sie an die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Petra Wermke. "Es kommt nun darauf an", so die Bezirksbürgermeisterin, "diese Vorschläge zügig und gründlich zu prüfen und umzusetzen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, was aus ihren Vorschlägen wird". Die BVV-Vorsteherin versprach eine schnelle Bearbeitung. Aus unserem Stadtteil Marzahn-NordWest wurden 19 Vorschläge eingereicht. 121 Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder und Jugendliche beteiligten sich am dezentralen Voting.

Die Kampagne zum Marzahn-Hellersdorfer Bürgerhaushalt wurde nominiert für den "Politikaward 2010" und kam in der Kategorie "Kampagnen öffentlicher Institutionen" bundesweit unter die ersten fünf.

Frau Ziebarth und Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle bei der Übergabe der Mappe mit 116 Vorschlägen

Zwei Mädchen aus dem Kinder- und Jugendrat Marzahn-NordWest präsentierten sogar einen Vorschlag als Modell

02.03.2011

Votum im Stadtteil Marzahn-NordWest und im Bezirk Marzahn-Hellersdorf abgeschlossen

Die Vorschläge zum Bürgerhaushalt 2012/2013 sind bis zum 19. Februar gevotet (to vote = stimmen) worden. Abgestimmt wurde bei uns im Stadtteil sowie zentral für den gesamten Bezirk am 19.2.2011 im Einkaufscenter Eastgate. Welche Ergebnisse sind heraus gekommen? Es wurde unterschieden in

  • Vorschläge aus dem Stadtteil
  • Stadtteilübergreifende Vorschläge
  • Vorschläge mit Investitionsbedarf
  • Vorschläge, die nicht in die Verantwortung des Bezirkes fallen, sondern von Dritten realisiert werden sollen

Bei der Abstimmung im Stadtteil erhielten die meisten Stimmen:

1. Sportförderung für Kinder und Jugendliche 61 Stimmen
2. Förderung von Kinder- und Jugendferienfreizeiten 53 Stimmen
3. Weiterführung eines Hundekottütenspenderprojektes 41 Stimmen
4. Mehr Nachhilfeunterricht für Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunftssprache  
5. Bordsteinabsenkung an Straßenübergängen  
6. Einbindung der Bibliotheken in das touristische Leitsystem Marzahn-Hellersdorf  

Bei der zentralen Abstimmung im Einkaufscenter Eastgate erhielten die meisten Stimmen für Marzahn-NordWest:

1. Förderung von Kinder- und Jugendferienfreizeiten 130 Stimmen
2. Sportförderung für Kinder und Jugendliche 86 Stimmen
3. Spielplätze attraktiver machen 54 Stimmen
4. Bordsteinabsenkung an Straßenübergängen 52 Stimmen
5. Einbau automatischer Türöffner 34 Stimmen
6. Bessere Nutzung von Grünflächen für Kinder 26 Stimmen

Darüber hinaus hat unser Vorschlag "Beleuchtung des Fuß- und Radweges zwischen Eichencenter und Wuhletalstraße" bei den Vorschlägen mit Investitionsbedarf mit 42 Stimmen den dritten Platz belegt.

Mit dieser Votierung hat unser Stadtteil im Vergleich mit den anderen acht Stadtteilen sehr gut abgeschnitten. Nur zwei Vorschläge aus Marzahn-Mitte erhielten absolut mehr Stimmen. Das waren "Aufstellen neuer Sitzbänke in der Marzahner Promenade" (198 Stimmen) und "Säuberung von Spielplätzen" (135 Stimmen).

In Marzahn-NordWest bezog sich die Mehrheit der Vorschläge auf die Verbesserung der Lage von Kindern und Jugendlichen sowie auf ältere und behinderte Menschen. Ein besonderer Dank für das Engagement geht daher an den Kinder- und Jugendrat Marzahn-NordWest, der sich im Jugendzentrum Betonia trifft.

Die Vorschläge werden nun am

10. März, 18.00 Uhr

Altes Rathaus Marzahn (Helene-Weigel-Platz)

den Mitgliedern der BVV Marzahn-Hellersdorf und dem Bezirksamt in einer feierlichen Veranstaltung übergeben. Dazu sind alle interessierten Bewohner/-innen eingeladen.

 

28.01.2011

Das Portal zum Bürgerhaushalt ist für Vorschläge seit dem 6.1.2011 geschlossen. In den Stadtteilen wird nun über die Vorschläge abgestimmt, im Fachjargon "gevotet". Auf der Stadtteilkonferenz am 15.1.2011 haben 51 Bewohner/-innen gevotet. Am 19. Februar findet im Eastgate das zentrale Abschlussvoting in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr statt. In unserem Stadtteil kann man bis zum 18. Februar noch hier abstimmen:

Stadtteilbibliothek "Heinrich von Kleist

zu den Öffnungszeiten

Bürgerzentrum im Havemanncenter

Mo. – Fr. von 10.00 bis 17.00 Uhr

26.11.2010

Bisherige Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2012/13 in Marzahn-NordWest

Diese Vorschläge wurden in die dezentral aufgestellten Bürgerhaushaltsurnen geworfen oder entstanden bei Gesprächen. Einige sind aus vorangegangenen Bürgerhaushaltsverfahren neu formuliert worden.

1. Bau einer multifunktionalen Spiel- und Veranstaltungsfläche am Geraer Ring/S-Bahnausgang Ahrensfelde West.

Bewohnerinnen und Bewohner von Marzahn-West regen an, am nördlichen Zugang zum Grünzug Geraer Ring, der entlang des Bahngeländes in Marzahn-West führt, eine multifunktionale Spielfläche gleich neben dem öffentlichen Spielstandort Drehscheibe anzulegen.

Die Anlage soll dem Spielen des auch in Deutschland immer mehr beliebten französischen Volkssports Boule/Petanque gerecht werden, aber auch das in Schweden beliebte Cub-Spiel zulassen. Darüber hinaus soll die Fläche für Ballspiele und z.. B. auch im Rahmen von Wiesenfesten als Tanzfläche oder ebener Bühnenstandplatz dienlich sein.

Die unmittelbare Anbindung an den Fußweg durch die Grünzone garantiert, dass auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer ungehindert an die Spielfläche herankommen und mitspielen können. Eine detaillierte technische Grundidee liegt vor.

2. Einrichtung von Sportarbeitsgemeinschaften für Kinder und Jugendliche.

Um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, wird vorgeschlagen, an Schulen Arbeitsgemeinschaften für Sport einzurichten und eine generelle Sportförderung für Jugendliche anzuregen. Es sollte geprüft werden, wie finanzschwache Erwachsene zwischen 25 und 45 Jahren ohne erheblichen finanziellen Aufwand im Stadtteil Sport treiben können.

3. Förderung der Gewerbeansiedlung in den Ahrensfelder Passagen am S-Bahnhof Ahrensfelde.

Für die mehr als 5.000 Bewohnerinnen und Bewohner von Marzahn-West existiert nur ein Supermarkt an der Köthener Straße. Insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der bahnhofsnahen Wohnblöcke vermissen eine Wiederbelebung der Geschäfte in der S-Bahn-Passage, auch Ahrensfelder Passagen genannt. Bisher unternahm der Vermieter dieser Ladengeschäfte praktisch nichts, um den aktuellen Leerstand zu beseitigen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner erwarten von der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes energische Anstrengungen zur Verringerung des Leerstandes.

4. Ausbau des unbefestigten Fußweges zur Verbesserung der Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer.

(Dieser Vorschlag ist aus dem Bürgerhaushaltsverfahren 2010/2011) Bereits zum Pilotprojekt Bürgerhaushalt 2006/2007 war der Vorschlag unterbreitet worden, den nicht ausgebauten Fußweg an der Südkante der Ahrensfelder Chaussee (Marzahner Seite) zwischen Schranke und Tankstelle für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer tiefbautechnisch herzurichten. Die fachliche Verantwortung dafür liegt beim Bezirksamt Lichtenberg. Nach Auskunft der Deutschen Bahn wird der Bahnübergang Ahrensfelde bis Ende des Jahres 2010 technisch modernisiert. Im Anschluss daran sollte der entsprechende Weg in Abstimmung mit dem Bezirksamt Lichtenberg hergerichtet werden. Es ergeht der Vorschlag, dieses Vorhaben weiter zu verfolgen.

5. Pflege der verwilderten Grünflächen des Westparkes.

Seit 5 Jahren existiert der Westpark in Marzahn-West. Er ist Bestandteil des Wuhlegrünzuges und wichtige Erholungsmöglichkeit für die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner. Seine regelmäßige Pflege ist daher unabdingbar, zumal dort auch Bärenklau festgestellt wurde.

Da der Westpark nachweislich im Jahr 2010 nicht durchgängig in der Fläche gepflegt wurde, wird der Vorschlag unterbreitetet, dies wieder regelmäßig zu tun.

6. Einrichtung von Nachtabschaltungen an wenig befahrenen Kreuzungen der Märkischen Allee

Die Märkische Allee ist in den letzten Jahren an mehreren Stellen mit neuen Lichtzeichenanlagen versehen worden. Die Ampelanlagen brennen 24h Stunden am Tag. Jedoch werden diese eigentlich nur tagsüber benötigt. Beispiele dafür sind die Kreuzungen:

  • Märkische Allee/Märkische Spitze
  • Märkische Allee/Ausfahrt Eastgate
  • Märkische Allee/Franz-Stenzer-Straße

Tagsüber haben diese Lichtanlagen ihre Daseins-Berechtigung verdient. Spätestens jedoch mit dem Ende der Öffnungszeiten in den Shoppingzentren "Eastgate" und "Märkische Spitze" sind diese jedoch wenig effektiv. Nachts gibt es aus den Seitenstraßen kaum Verkehr. Hinzu kommt, dass die Schaltungen auch nicht untereinander abgestimmt sind und man trotz "Fahren mit zugelassener Geschwindigkeit" vor jeder der o.g. Ampel stehen muss.

Werden die Ampeln beispielsweise zwischen 21:00 und 5:00 Uhr abgeschaltet (8h), so kann dadurch rund ein Drittel der Stromkosten eingespart werden. Zudem werden mehrere aktive Beiträge für die Umwelt getan:

  • geringerer Energiebedarf für das Betreiben der Lichtzeichenanlage
  • Vermeidung von unnötigen CO2-Ausstoß durch ständiges Bremsen und Anfahren von Fahrzeugen
  • geringere Lärmbelästigung

Durch diese Einsparkosten würde nicht nur ein aktiver Beitrag für die Umwelt geleistet, sondern auch die Investkosten binnen kürzester Zeit wieder eingespielt.

Im Zusammenhang mit dem Einbau der Nachtabschaltung sollte ebenfalls geprüft werden, ob die Schaltungen in Bezug auf vorgelagerte Lichtzeichenanlagen besser abgestimmt werden kann. Dazu sind zum Beispiel untereinander abhängig Lichtzeichenschaltungen zu verwenden.

7. Aufstellung von Hundekottütenspendern im Stadtteil.

In den letzten Jahren wurde mit Mitteln des Programms Soziale Stadt ein Projekt "Picobello" durchgeführt. Dabei wurden im gesamten Stadtteil mehr als ein Dutzend Hundekottütenspender aufgestellt. Dieses Projekt wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Die Finanzierung durch das Programm Soziale Stadt ist jedoch beendet. Es ergeht der Vorschlag, dass dieses Projekt durch die im Stadtteil ansässigen Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften weitergeführt wird.

8. Bauliche Maßnahmen zur Durchsetzung der 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung.

Die Flämingstraße zwischen Havemannstraße und Wittenberger Straße ist eine Wohnstraße mit einer 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung. Dieses Gebot wird von Autofahrern oft nicht beachtet. Deshalb soll dieses Gebot mittels baulicher Maßnahmen durchgesetzt werden.

Es wird vorgeschlagen, an drei geeigneten Stellen geschwindigkeitsbegrenzende Maßnahmen einzubauen.

9. Der kombinierte Fuß- und Radweg (parallel zur Tram) zwischen Eichencenter und Wuhletalstraße soll eine Beleuchtung erhalten.

(Dieser Vorschlag ist aus dem Bürgerhaushaltsverfahren 2010/2011) Der kombinierte Fuß- und Radweg (parallel zur Tram) zwischen Eichencenter und Wuhletalstraße ist nicht beleuchtet. Gerade in der dunklen Jahreszeit befürchten Bürgerinnen und Bürger eine Gefahr für Gesundheit und Sicherheit. Um aufwändige Tiefbauarbeiten zu vermeiden, soll eine solargestützte Beleuchtungsanlage verwendet werden. Es wäre ideal und wünschenswert, wenn eine Zusammenarbeit mit dem Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn erfolgen würde.

10. Automatische Türöffner in öffentlichen Einrichtungen einbauen.

Als Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer kommen wir hier ohne Hilfe in keine öffentliche Einrichtung.

11. Absenkungen an Straßen-Übergängen (wurde genehmigt, wegen Geldmangel seit 2004 nicht ausgeführt)

Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen

12. Wiederaufnahme "Kinder- und Jugendferienfreizeiten" als Haushaltstitel.

Aus unserem Alltag wissen wir, dass viele Familien auf Transferleistungen angewiesen sind und deshalb die Eigenfinanzierung eines Ferienlagers nicht leisten können. Zudem gibt es immer noch Berührungsängste zwischen Kindern aus einheimischen und Aussiedlerfamilien.

Wir wollen allen Kindern unseres Bezirkes das Kennenlernen unterschiedlicher Sozialsituationen in entsprechenden Kinder- und Jugendferienfreizeiten ermöglichen. Das gemeinsame Erleben und das Miteinander in einem Ferienlager baut Vorurteile ab, trägt zu gegenseitiger Akzeptanz und zur verbesserten Integration von Kindern mit Migrationshintergrund bei. Deshalb wollen wir durch die Bereitstellung von Finanzen in einem entsprechenden Haushaltstitel gemeinsames Handeln und Erleben von Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Die Unterstützung erfolgt nach den Kriterien der Bedürftigkeit.

Zur Vermeidung von Zusatzkosten für Personal u. ä. ist die Berechnung des Eigenanteils der Teilnehmer an einen Freien Träger (z.B. LARES e.V./F&F-Reisen als langjährige BA-Partner) zu übertragen.

Bei einem geschätzten Bedarf von ca. 1500 Plätzen (Teilnehmern bei den letzten BA-Ferienfreizeiten) sollten in einer ersten Phase ein Ferienangebot für ca. 500 Kinder geplant werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 175.000,00 EUR (350 Euro/TN/2 Wochen).

13. Nachrüstung und Aufwertung des Schwarzwurzelparks

Vor 5 Jahren wurde der Schwarzwurzelpark in Marzahn-West mit Mitteln des Programms Stadtumbau Ost nach Ideen der Anwohner gestaltet und eröffnet. Heute ist der Park von Vernutzung gekennzeichnet. Spielgeräte und Parkmöbel sind verbraucht. Es wird deshalb vorgeschlagen, den Park nachzurüsten. Er soll insbesondere für den Bedarf von Kleinkindern und älteren Menschen erneuert werden. Spielgeräte für das Alter zwischen 1 und 3 Jahren werden gewünscht. Für ältere Menschen sollen separate Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

14. Einbindung der Bibliotheken in das touristische Leitsystem Marzahn-Hellersdorf

In der Leitstelle für Wirtschaftsförderung der Abteilung für Wirtschaft, Tiefbau, Bürgerdienste und öffentliche Ordnung sind auch touristische Ziele und Sehenswürdigkeiten sowie Ziele für Kultur und Freizeit erarbeitet und publiziert worden. Es ergeht der Vorschlag, in diese Ziele auch die Bibliotheken des Bezirkes einzubinden, um so eine größere Öffentlichkeit und auch Besucherinnen und Besucher zu erreichen.

15. Sanierung von Hausfassaden

Unsanierte Wohnhäuser sollen durch neuen Anstrich innen und außen in neuem Glanz erscheinen.
Der Vorschlag wurde schriftlich vom Kinder- und Jugendrat Marzahn-NordWest eingebracht.

16. Spielplatzbegehung von Spielplätzen in Marzahn-NordWest

Eine Spielplatzbegehung durch Kinder und Jugendliche soll Aufschluß über Qualität und Sicherheit der Spielplätze ergeben. Festgestellte Probleme, etwa das Fehlen von Sprossen, sollen entsprechend repariert werden.

Der Vorschlag wurde schriftlich vom Kinder-und Jugendrat Marzahn-NordWest eingebracht.

17. Möglichkeit der Nutzung von Grünflächen für Kinder

Freie Flächen, etwa der Clara-Zetkin-Park, könnten kinderfreundlicher gestaltet werden. Ein durch Jugendliche gebautes Gewächshaus könnte als Modellprojekt entstehen.

Der Vorschlag wurde schriftlich vom Kinder-und Jugendrat Marzahn-NordWest eingebracht.

18. Lebendiger Kiez

Figuren nach dem Vorbild "Fridolin der Pilz" könnten als Gemeinschafts- und Kreativprojekt aller Bürgerinnen und Bürger entstehen. Der Vorschlag wurde schriftlich vom Kinder-und Jugendrat Marzahn-NordWest eingebracht.

19. Spielplätze attraktiver machen

Ein 9-Jähriger aus Marzahn-NordWest findet, dass lange Rutschen im Quartier fehlen, ebenso wie eine 6-Jährige, die eine Notwendigkeit für mehr Tunnelrutschen und mehr Schaukeln sieht.

28.09.2010

Besuch beim Kinder- und Jugendrat Marzahn-NordWest

Der Moderator im Bürgerhaushalt Marzahn-NordWest Axel Matthies besuchte auf Einladung den Kinder- und Jugendrat Marzahn-NordWest auf dessen Beratung am 23. September in der Jugendfreizeiteinrichtung Betonia. Er vermittelte ihnen altersgerecht die Grundidee des Bürgerhaushaltes.

Als wichtigstes verstanden die Kinder, dass jeder am Bürgerhaushalt mitwirken kann: unbeschadet seines Wohnsitzes oder Arbeitsplatzes, seines Alters oder seiner Staatsbürgerschaft. Hr. Matthies erläuterte den Kindern, dass im Bezirkshaushalt viele Ausgaben schon voraus verplant sind und deshalb nur relativ wenig Geld für den Bürgerhaushalt übrig bleibt. Deshalb sei es besonders wichtig, dass Vorschläge entwickelt werden, die dem Stadtteil langfristig und nachhaltig helfen. Es sollen Ideen sein, die man Jahre später immer noch sieht und braucht, die den Stadtteil positiv verändern!

Die Kinder hatten das verstanden und berieten mit Jenny ihre ersten Ideen. Sie wollen insbesondere die Spielplätze attraktiver machen, sich Verschmutzungen entgegen stellen und hässliche Graffiti bekämpfen. Diese Ideen werden mit Unterstützung des Kinderkellers noch weiter präzisiert. Auch das Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf soll einbezogen werden.

17.09.2010

Gelungener Start in den Bürgerhaushalt 2012/13

Am 16. September um 18.00 Uhr traf sich der harte Kern der Bürgerhaushälterinnen und –haushälter aus Marzahn-NordWest zur Auftaktveranstaltung im Bürgerzentrum. Zur Gedankenanregung gab es Kaffee und Tee.

Eingangs erinnerte Axel Matthies, der das Verfahren moderiert, an die für den Haushalt 2010/11 eingereichten 11 Vorschläge aus unserem Stadtteil. Immerhin konnten 7 Vorschläge umgesetzt werden, wenn auch vorwiegend durch Gelder des Quartiermanagements. Er informierte über Überlegungen, im Bürgerhaushalt künftig mehr auf Klasse, denn auf Masse zu setzen. Immerhin hatten die Bürgerinnen und Bürger aus den neun Stadtteilen Marzahn-Hellersdorfs für den Bezirkshaushalt 2010/11 160 Vorschläge eingereicht, von denen aus den verschiedensten Gründen gerade einmal 10% realisiert werden konnten. Die anwesenden Bürgerhaushälter stimmten dieser Ansicht im Wesentlichen zu. 

Ihre Überlegungen lassen sich zunächst von angekündigten Einschränkungen im Stadtteil leiten. So wird am 31.12. dieses Jahres endgültig die Poststelle im REWE-Supermarkt in der Flämingstraße schließen. Wo sollen wir dann unsere Post abgeben – etwa am S-Bahnhof Marzahn? Sorgen macht den Haushältern auch der Zustand der Poliklinik am Barminplatz. Immer mehr Mieter zögen aus, aber niemand neu ein. Was ist eigentlich die Perspektive dieser Poliklinik, war die einhellige Frage. Einen anderen Schwerpunkt sehen die Haushälter im Umfeld der Sporthalle Eichhorster Straße und der ehemaligen extra-Kaufhalle an der Rosenbecker Straße. Hier tue sich sehr wenig. Beide Gebäude seien im Begriff, zu Schmuddelecken zu werden.

Einigkeit bestand darin, Vorschläge aus dem vergangenen Haushalt, die nicht umgesetzt werden konnten, weiter zu qualifizieren und neu einzureichen. Dazu gehören die weitere Verbesserung barrierefreier Wegebeziehungen im Stadtteil, insbesondere die Absenkung von Bordsteigen. Auch die Idee der Finanzierung von Ferienfreizeiten für Kinder soll weiter verfolgt werden. Und schließlich will man sich weiter für die Beleuchtung des Fußweges vom Eichencenter hinüber zur Wuhletalstraße einsetzen. Diese könne auch solargespeist sein.

So hatte die Auftaktveranstaltung gleich zielführende Orientierung bekommen. Die Bürgerhaushälterinnen und –haushälter treffen sich wieder am 

12. Oktober um 18.10 im Bürgerzentrum.

Davor findet um 17.00 Uhr eine Berollung im Stadtteil statt. Treffpunkt hierfür ist vor dem Havemanncenter. (Eine Berollung ist eine Begehung für Behinderte: sie rollen statt gehen.)

Weitere Informationen:

14.09.2010

Pressekonferenz vom 12. August

Zum Auftakt des Bürgerhaushaltes 2012/2013 führte die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle eine Pressekonferenz durch. Dabei erläuterte sie, wie sich die Bürgerinnen und Bürger an der Aufstellung des Haushaltsplanes 2012/2013 beteiligen können. Im Anschluss erklärte Herr Matthies vom Stadtteilzentrum Marzahn-NordWest das Beteiligungsverfahren zum Bürgerhaushalt. Frau Herbell und Frau Beblo vom Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf stellten anschließend das Modell zum Garziner Platz vor.

10.09.2010

Eröffnung des Bürgerhaushaltsverfahrens 2012/13 in Marzahn-NordWest



Aktualisiert: 24.01.2012, 22:22